Rezept

Rollator auf Rezept

Wenn Ihr Arzt Ihnen eine Rollator auf Rezept verschreibt, Ihnen also ein Rezept dafür gibt, werden so gut wie in 98% der Fälle alle dieser Gehhilfen von der gesetzlichen Krankenkasse gezahlt. Ein Sanitätsfachhaus liefert diese Geräte normalerweise aus. Dieser Händler erhält je nach Krankenhasse und der Region, in der er sich befindet, eine Pauschale von 79 bis 149 Euro. Dafür bekommt der Interessierte dann einen Rollator ohne Zuzahlung, den er für 3 bis 5 Jahre nutzen kann. Das Sanitätshaus gibt normalerweise auch eine Benutzer Einweisung und wartet den Rollator. Bei diesem Vorgehen kann ein Patient aber eigentlich nur ein normales und kostengünstiges Standardmodell erwarten. Sollten Reparaturen fällig sein, würde die Kalkulation für den Händler halt einfach nicht mehr aufgehen. Der Benutzer hat bei der Auswahl also nicht viel zu sagen, weder ob es ein neues Gerät ist, noch die Farbe oder Ausführung kann er bestimmen. Allerdings können Sie sich schon mehrere Modelle beim Händler ansehen, oder auch zu verschiedenen Läden gehen, die mit im Programm sind. Mit etwas Glück finden einige Leute dann doch ein wenig mehr Auswahl vor.

Es ist ja klar, dass es bei der Kassenpraxis hauptsächlich um den medizinischen Aspekt und die Notwendigkeit geht, als darum ob das Modell modern aussieht, oder schwarz, grau oder rot ist. Für viele Patienten funktioniert ein Kassenmodell und sie können es so gut nutzen, ohne dass sie eine Zuzahlung ins Auge fassen müssen, um ein Wunschmodell zu bekommen. Es gibt allerdings auch Ausnahme Situationen. Haben Sie eine besondere Krankheit, wie z.B. Probleme mit den Händen oder Armen, extreme Arthritis, Motorik-Probleme, teilweise Lähmungen, oder sind Sie sehr übergewichtig, können Sie ein Sondermodell beantragen und auch bekommen. Auch wenn eine Person so ganz und gar nicht mit dem Kassenmodell zurechtkommt, kann bei der Versicherung Einspruch eingelegt werden und es könnte sein, dass es einen Wechsel gibt.
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Auch gibt es, wie bei vielen anderen Fällen, die Gelegenheit einer Zuzahlung zum von der Krankenkasse geleisteten Betrag. So kommen viele zu ihrem Traumodell von Rollator. Je nach Fall, wird der Händler dann einfach den Unterschied direkt an Sie berechnen und entweder ist es immer noch ein Leihmodell oder Sie besitzen das Gerät sogar. Wollen Sie z.B. das Topmodell Topro von Troja, da dieser Testsieger ist und Sie das gelesen hatten, zahlen Sie um die 200 Euro dazu, den Rest zahlt die Krankenkasse, also ein Teil Rollator auf Rezept.

Das Sanitätshaus hat auch die Pflicht, den Verbraucher über die Features und den Gebrauch der Gehhilfe aufzuklären. Da lernen Sie, wie er zusammengeklappt wird, wie die Bremsen gehen und wie Sie die Handgriffe perfekt einstellen. Oft bekommen Sie noch wertvolle Tipps dazu, wie Sie am besten mit einem Rollator laufen oder gehen und worauf Sie sonst noch achten sollten. Der Vorteil eines Internet Kaufes liegt oft klar im angebotenen Preis. Es sind deutliche Unterschiede zu finden. Das Gerät wird per Post oder Kurier geliefert und ist in einem Karton und muss zuerst einmal ausgepackt und dann zusammengebaut werden. Auch gibt es keine persönliche Beratung, wie im Sanitätshaus. Kaufen Sie aber viel im Internet und suchen Sie einen vorteilhaften Preis, ist der Internetkauf klar eine gute Option. Auch können Sie ja dort alles andere nachlesen und eventuell brauchen die individuelle Beratung vom Fachhändler gar nicht. Das kommt halt auf jede individuelle Situation an.